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SUMMARY:Vortrag: Philipp Franz von Siebolds Flora Japonica
DESCRIPTION:Vortrag: Philipp Franz von Siebolds Flora Japonica \nWer?\nReferentin: Dr. Andrea Hirner \nBeschreibung\n \nPhilipp Franz von Siebold (1796-1866) aus Würzburg gehört zu den bedeutendsten Japanforschern in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Mit seinen Schriften hat er das damals unbekannte Reich dem Publikum erschlossen. Aber er war nicht nur Arzt und Naturwissenschaftler. Als leidenschaftlicher Botaniker studierte er eingehend die reiche japanische Flora und legte auf Deshima\, seinem Aufenthaltsort in Nagasaki\, einen Versuchsgarten an. \nSchon früh hatte er den Wunsch\, japanische Gewächse nach Europa zu bringen und sie hier zu propagieren. Er war überzeugt\, sie könnten auch in unserem Klima gedeihen. Die Flora Japans war bis dahin nahezu unbekannt\, da das Land sich fremden Besuchern noch verschlossen hielt. \nDas gelang ihm auch unter großen Opfern\, und viele japanische Pflanzen sind dank ihm hier heimisch geworden. Oft ist gar nicht mehr bekannt\, dass sie aus Japan stammen und erst von Siebold hierher gebracht wurden. Blühende Pflanzen gehören dazu ebenso wie Sträucher und sogar verschiedene Baumarten. Einige davon sind so anpassungsfähig\, dass gerade geprüft wird\, ob sie in Zeiten des Klimawandels als Stadtbäume geeignet wären. \nSein drittes großes Werk Flora Japonica war diesen botanischen Interessen gewidmet. Es entstand ab 1835 in München durch Münchner Künstler und in der neuen Technik der Lithographie\, einer Münchner Erfindung. Das Buch\, heute eine bibliophile Rarität\, zeigte auf großformatigen Tafeln die Gewächse aus Japan\, die bei ihrer Einführung allgemein als Sensation galten. Auch wenn der Pflanzenverkauf Siebold mehr Mühe als finanziellen Erfolg brachte\, seine Flora Japonica hat ihm ein bleibendes Denkmal gesetzt. \nDr. Andrea Hirner\, Japanologin und Historikerin. Seit etwa 20 Jahren Mitglied im Vorstand der DJG in Bayern e.V.\, München. Mehrere Veröffentlichungen über Japan und Bayern\, eine Biographie über Siebold und München sowie eine Monographie über die Flora Japonica\, erschienen 2020. \nDie Abbildung zeigt die Prachtlilie (Lilium speciosum)\, die Siebold 1829 bei seiner Rückkehr mitbrachte und auspflanzen ließ.
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